Foto Tatiana Luta

Tatiana Luta

Foto Tatiana LutaFachhochschule: FH St. Pölten

Studiengang: Medientechnik – Interaktive Medien

Sprachen, die ich spreche: Rumänisch, Russisch (Muttersprache), Deutsch, Englisch, Spanisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen: Ich könnte als Web-Designerin arbeiten oder auch eine Applikationsentwicklerin sein.

Mein Einstieg an der FH war:
Einfach und ohne Probleme. Die FH hat für die Studienanfänger eine Kennenlernphase organisiert somit hatten wir die Chance unsere Teamfähigkeiten auszubauen und gleich in der ersten Woche Freundschaften zu knüpfen.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Mein Wahlpflichtfach – Real-Time Graphics and Engines: die Vermittlung von Echtzeittechnologien

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert?
Eine ehemalige Klassenkollegin hatte mir davon erzählt und mich neugierig gemacht.

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden? Gab es außer Interesse noch weitere Überlegungen?
Da dieser Studiengang eher männlich* besetzt ist dachte ich mir, ich nutze mein Geschlecht zum Vorteil, da Firmen derzeit immer mehr Frauen für ihre Unternehmen suchen – also warum nicht „zwei Fliegen mit einer Klappe“ erledigen. Außerdem hatte ich in meiner HAK einen Schwerpunkt – Information und Kommunikationstechnologie weswegen ich die Basics meines Studiums schon kannte. Wegen meines Hobbys (die Fotografie) dachte ich mir auch, dass das Wissen was ich im Studiengang erwerben kann, für die Zukunft nützlich werden könnte, denn im ersten und zweiten Semester hatte ich Videotechnik, Audiotechnik und Fotografie.

Die Chancen nach dem Studium klangen für mich auch sehr ansprechend, denn ich habe die Möglichkeit auch von daheim zu arbeiten, wenn ich in der Zukunft Kinder haben möchte, steht mir nichts im Weg.

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn:
Als Kind wollte ich einmal Dolmetscherin, Tierärztin, Fotografin, Chirurgin und Politiker in meinem Heimatland, Moldawien, werden.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten,
Mit Manga/Buch lesen, Animes schauen und Fotos mit meiner Kamera machen.

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?
Die neuen Connections, die man knüpft und die Erfahrungen, die man fürs Leben sammeln kann. Außerdem hätte ich in meinem Heimatland, Moldawien, niemals die Chance gehabt das zu studieren was ich hier in Österreich gerade mache.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Ein bisschen chaotisch jedoch ist für mich alles auffindbar. Ich habe einen großen Bildschirm von 32 Zoll für meine Programmierfächer, da man es so leichter hat alles zu schreiben. Mein Laptop parkt gleich daneben und noch dazu ein iPad als Mini-Bildschirm, der für Teams fungiert. Man sieht also als Medientechnik Student liegt viel Technik am Schreibtisch herum.

Ich bin FIT Botschafterin*, weil…
Ich den Mädchen* zeigen möchte, dass sie ihre Chance in traditionellen Männer*-Berufen ergreifen sollen und keine Angst vor dem bösen Wort Programmieren haben sollten. Außerdem finde ich es wichtig zu zeigen das man alles schaffen kann solang man es probiert und ein Risiko eingeht.

Meine Botschaft an Maturantinnen*:

Probiert das aus wovor ihr Angst habt. Redet euch nicht ein, dass man alles auf dem ersten Mal schaffen und wissen muss, und außerdem habt keine Angst vor dem Versagen und neu Anfängen. Euch läuft die Zeit nicht weg und es ist immer Zeit neu mit einem Studium oder Lebensabschnitt anzufangen.

Lasst euch nicht von anderen Meinungen und Leben beeinflussen, denn ihr müsst euren eigenen Weg finden und nicht den einer anderen Folgen.