Lena Einramhof

Name: Lena Einramhof
Universität(en)/ Fachhochschule(n): Universität Wien
Studiengang: Astronomie (Master)
Sprachen die ich spreche (auch Computersprachen): Deutsch, Englisch, Spanisch, Python, C++, Java, R
Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:
Ich könnte in der wissenschaftlichen Forschung bleiben, zum Beispiel an einer Uni oder einem wissenschaftlichen Institut, oder auch in die Industrie gehen und einen Job in Data Science, Software Development oder auch in medizinischer Physik oder im Finanzbereich finden.
Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Mein Einstieg an der Uni war sehr aufregend. Ich habe mich schon in den letzten Jahren der Oberstufe sehr darauf gefreut, endlich zu studieren und mich auf meine Interessen zu fokussieren. In Realität war dann alles aber nicht ganz so einfach. Ich war am Anfang ziemlich überfordert, weil ich im Vergleich zu Studierenden mit HTL-Abschluss einige Konzepte noch gar nicht kannte und der Stoff sehr schnell behandelt wurde. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich zurechtfinden konnte. Mit Hilfe einer netten Gruppe von Studierenden war ich aber nie allein- das hat mir sehr geholfen. Mittlerweile bin ich zur Hälfte mit meinem Master fertig und bin mir sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe (und froh, das erste Bachelorsemester durchgehalten zu haben).
An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Ich finde es sehr spannend, wie Code verwendet werden kann, um aus Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen, wie Physik in den Zahlen versteckt ist und wie man sie verstehen kann. Vor dem Studium hatte ich noch keine Programmiererfahrung, aber nach einem Python-Einstiegskurs war mir klar, dass mir diese Art von Problemlösen und logischem Denken sehr Spaß macht. Mittlerweile habe ich meinen Fokus auf computergestützte Kosmologie gelegt und möchte davon auch nicht mehr weg.
Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert?
Ich war damals unsicher, ob ich Physik oder Mathematik studieren soll. Meine Coaching-Lehrerin hat selbst einen Bachelor in Astronomie abgeschlossen und mir vorgeschlagen, mich in diesem Bereich zu informieren.
Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden:
Wie gesagt, ich wollte einen Mix aus Physik und Mathematik, und Astrophysik verbindet spannende astrophysikalische Konzepte mit mathematischen Beschreibungen. Außerdem ist es eine breite Ausbildung mit technischen Fähigkeiten (z.B. Programmieren, Datenanalyse etc.) und besonderem Fokus auf persönliches Wachstum und Problemlösungsfähigkeiten, die in vielen Jobs von Vorteil sind.
Was ich einmal alles studieren/werden wollte:
Ich wollte Mathematik oder Physik studieren, aber auch Germanistik und Theaterwissenschaften hätten mich sehr interessiert. Als Kind wollte ich mal Schriftstellerin werden.
Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Ich mache gerne Pilates oder Yoga als Ausgleich vom vielen Sitzen oder gehe Spazieren. Wenn ich sehr müde bin, lege ich mich aber auch gerne mit einem guten Buch und einem großen Häferl Tee auf die Couch.
Außer studieren – das ist für mich positiv am Studentinnen*leben:
Ich finde die Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Interessen sehr toll!
So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Mein Schreibtisch ist sehr minimalistisch; mein Laptop, ein Glas Wasser, ein Teehäferl und Kopfhörer.
Ich bin FIT-Botschafterin* weil…
ich weibliche Vorbilder allgemein sehr wichtig für junge Menschen finde, und zusätzlich auf besondere Art, wenn sie in relativ ähnlichem Alter sind. Ich denke, dass ich damals davon profitiert hätte und möchte dazu beitragen, dass Vorurteile und Unsicherheiten verringert werden.
Meine Botschaft an Maturantinnen*:
Probiert das aus, was euch gefällt und lasst euch nicht davon einschüchtern, dass andere Leute vielleicht mehr Erfahrung oder scheinbar bessere Qualifikationen haben!

