Nelli Cornelia Fischer

Name: „Nelli“ Cornelia Fischer

Universität(en)/ Fachhochschule(n): FH Technikum Wien

Studiengang: Master Renewable Energy Engineering

Sprachen die ich spreche (auch Computersprachen): Deutsch, Englisch, Python, Matlab

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:
Ich könnte an allen möglichen Technologien forschen, die direkt oder indirekt zur Verminderung von Treibhausgasemissionen beitragen.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Holprig. Ich habe mich schon immer für Physik interessiert und hatte deshalb begonnen, technische Physik an der TU zu studieren. Dann habe ich realisiert, dass mir die Organisation einer Fachhochschule mehr liegt. Dann habe ich Smart Homes und Assistive Technologien studiert und auch das Studium abgebrochen. Dann habe ich endlich begonnen Erneuerbare Energien im Bachelor auf Deutsch und anschließend im Master in Englisch zu studieren.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Ich bin sehr an der Umwandlung von Energie interessiert. Besonders motivieren mich Technologien, die erneuerbare Energie nutzen, welche meist indirekt von der Sonne kommt, seien es Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie, Biomasse, Windkraft oder Wasserkraft.

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert? 
Die Website der Fachhochschule Technikum Wien zum Bachelorstudiengang Erneuerbare Energien. Davor wusste ich gar nicht, dass es möglich ist, das zu studieren. Seitdem ich das Studium gefunden habe, haben sich meine Kompetenz sowie mein Interesse an erneuerbaren Energien und Energienetzen gesteigert.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Ich habe mir auch Gedanken über den Arbeitsmarkt gemacht und welche Berufe ich später ausüben kann und möchte.

Was ich einmal alles studieren/werden wollte:
Technische Physik (TU), Smart Homes und Assistive Technologien (Technikum); Forscher*in, Erfinder*in, Physiker*in, Astronaut*in, Aktivist*in mit dem Fokus auf Frauen, queere und neurodivergente Menschen

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Auf der Couch vor dem Fernseher, mit Meditation oder indem ich mich in ein Thema stürze, das nicht mit dem Inhalt der Uni zu tun hat.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Studentinnen*leben:
Die Flexibilität. Ich finde den Lebensstil interessant, dass ich mir meine Zeit größtenteils selbst einteilen kann. So kann ich viel Arbeit erledigen, wenn ich gerade motiviert und besonders an einem Thema interessiert bin, aber auch ruhigere Phasen mit mehr Freizeit für Hobbys und Erholung haben.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Ich bin meistens an den Schreibtischen an der Uni, da es mir hilft mein Privatleben und die Uni getrennt zu halten. Das hilft gegen den oft wiederkehrenden Gedanken „Jetzt könnte ich eigentlich für die Uni produktiv sein“ zuhause, wenn gerade Freizeit ist.

Ich bin FIT-Botschafterin* weil…
Ich bin FIT-Botschafterin* weil ich dazu beitragen möchte, dass Mädchen und queere Menschen das tun, was sie wollen, und herausfinden, was sie wollen, besonders wenn das nicht dem ‚typischen Standard‘ für Frauen entspricht

Meine Botschaft an Maturantinnen*:

Es ist okay, (noch) nicht zu wissen, was ihr arbeiten oder studieren möchtet. Ich hoffe, ihr seid nett und verständnisvoll mit euch selbst. Ihr könnt auch (für das Leben) lernen, wenn ihr das Studium oder den Beruf wechselt. Ihr seid sehr jung und habt viel Zeit, auch wenn der Druck manchmal da ist, alles auf einmal richtig zu machen und bei Entscheidungen zu bleiben.